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Idee

Pina Bausch Labs sind eine Einladung, Choreografien von Pina Bausch und ihre Arbeitsweise in Workshops kennenzulernen – und selbst auszuprobieren. Die Labs sind für Tänzer:innen, für Studierende, aber auch für Menschen ohne Erfahrung im Tanz – also für alle, die sich dafür interessieren. Tänzer:innen verschiedener Generationen leiten die Labs und teilen ihre Erfahrungen mit den Stücken von Pina Bausch. Pina Bausch Labs werden immer in Kooperation mit einem Partner (wie z.B. ein Festival, eine Universität oder einer Schule) umgesetzt und finden auf der ganzen Welt statt. Der Arbeitsprozess ist auf mehrere Tage verteilt: Die Teilnehmer:innen kommen den Choreografien von Pina Bausch über Training, das Erarbeiten von Ausschnitten aus den Stücken und über eigene kreative Prozesse näher. Wichtig ist dabei immer: Es geht um das eigene, unmittelbare Erleben und Ausprobieren. In den Labs wird ohne den Druck einer Aufführung oder einer Benotung miteinander gearbeitet. Dabei werden die Labs zeitlich und inhaltlich so gestaltet, wie es zu den Teilnehmer:innen und dem Kooperationspartner passt. Oft ergänzen Gespräche, Filmscreenings oder das Arbeiten mit Archivmaterialien die Workshops. So ermöglichen Pina Bausch Labs eine intensive Auseinandersetzung mit dem Erbe von Pina Bausch.

Rahmen

  • Zwei Tage bis zwei Wochen – so lange kann ein Lab dauern. Zwei Tage sind das Minimum für eine tiefere Auseinandersetzung mit den Choreografien von Pina Bausch. Außerdem gut für den Prozess: Ein fokussiertes Arbeiten im Rahmen eines Projekts, bei dem die Teilnehmer:innen – ganz ohne anderweitige Pflichten und Aufgaben – in das Lab eintauchen können.
  • Team-Teaching: Pina Bausch Labs werden idealerweise von zwei oder mehr Tänzer:innen geleitet. Denn die Arbeit als Team hat viele Vorteile: Verschiedene Perspektiven und Erfahrungen bereichern den Arbeitsprozess und das Unterrichten zu zweit ermöglicht andere Zugänge zum Repertoire, zB das Anleiten von Duos etc.
  • Das ganze Repertoire erleben: Die Labs möchten einen möglichst breiten Einblick in die Arbeit von Pina Bausch geben. Daher werden oft Ausschnitte aus verschiedenen Stücken erarbeitet. Wenn viel Probenzeit zur Verfügung steht, kann es Sinn machen, sich auf ein Stück zu konzentrieren und z.B. einen längeren Ausschnitt zu erarbeiten.
  • Keine Benotung, keine Bewertung: Im Fokus stehen das Ausprobieren und Experimentieren mit dem Repertoire.
  • Aufführungen: Abschließende Showings können eine schöne Form sein, ein Lab abzuschließen. Sie sind aber kein Muss. Gerade bei wenig Zeit kann es Sinn machen, einen anderen Abschluss zu finden, z.B. ein gemeinsames Gespräch, eine Frage-Runde, etc.

Beispiele seit 2024

Die Pina Bausch Foundation kooperiert international mit unterschiedlichen Institutionen und Organisationen, um möglichst vielen Menschen Begegnungen mit dem Werk von Pina Bausch zu ermöglichen.

Hier einige Beispiele seit 2024:

2026

  • Deutschland, Essen, Folkwang Universität der Künste, mit Julie Shanahan

2025

2024

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Bei Interesse an einem Pina Bausch Lab bei Ihnen vor Ort, nehmen Sie gerne über das unten stehende Formular Kontakt mit uns auf, indem Sie auf "Fill the form!" klicken. Wir setzen uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Bitte beachten Sie: Die Labs sind grundsätzlich von den einladenden Organisationen selbst und vollständig zu finanzieren, d.h. Sie sollten ein Budget für Honorare, Reisekosten, Unterkunft, Tagegeld und ggf. Lizenzgebühren einplanen.

Die Bearbeitungszeit kann bis zu 14 Tage betragen. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für die Vorbereitung ein und kontaktieren Sie uns frühzeitig.

Wenn Sie an der Teilnahme an einem Pina Bausch Lab interessiert sind und wissen möchten, ob und wann etwas in Ihrer Nähe stattfindet, senden Sie bitte eine E-Mail an Kathrin Peters oder rufen Sie sie an (Kontaktdaten siehe unten).


Formular

Kontakt

Kathrin Peters

Kathrin Peters

Vermittlung & Bildungskooperationen

Telefon
+49 202 261 588-17
E-Mail
kathrin@pinabausch.org
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